____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Michael Moore
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Michael Francis Moore [] (* 23. April 1954 in Flint, Michigan) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Autor und Oscarpreisträger.
Populär wurde er durch seine Filme Roger & Me, Bowling for Columbine und Fahrenheit 9/11 sowie seine kurzzeitig im amerikanischen und britischen Fernsehen ausgestrahlte Satireshow TV Nation. Sein Buch Stupid White Men erlangte internationalen Bestseller-Status. Moore wird der amerikanischen politischen Linken zugeordnet und ist fßr seine Kritik an der von 2001 bis 2009 amtierenden Bush-Regierung bekannt.
Contents
⢠Leben
⢠Familie
⢠Jugend
⢠Edward Snowden
⢠Kritik
⢠Filme
⢠Roger & Me
⢠Fahrenheit 9/11
⢠Sicko
⢠Slacker Uprising
⢠Fahrenheit 11/9
⢠Fernsehserien
⢠TV Nation
⢠The Awful Truth
⢠Als Schauspieler
⢠Musikvideos
⢠Bßcher
⢠Querschßsse
⢠Hurra Amerika!
⢠Stupid White Men
⢠HÜrbßcher
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Familie
Michael Moore wurde als Sohn von Frank und Veronica Moore und Nachfahre irisch-katholischer Einwanderer geboren und hat zwei Schwestern namens Anne und Veronica. Er war von 1990 bis 2013 mit seiner Produzentin Kathleen Glynn verheiratet, ihre Tochter Natalie (* 1981) ist Michael Moores Adoptivtochter. Moore ist katholisch und hat seine kapitalismuskritische Haltung mehrfach mit seinen christlichen Ăberzeugungen begrĂźndet.cite-ref-moorec1-1-0[1]cite-ref-moorec2-2-0[2]cite-ref-3[3]
Jugend
Moore wuchs in Davison, einem Vorort von Flint auf. AuĂer ihm arbeitete seine ganze Familie fĂźr das in Flint gegrĂźndete Unternehmen General Motors (GM), das zugleich grĂśĂter Arbeitgeber der Stadt war. Seine Mutter arbeitete dort als Sekretärin, sein Vater als Handwerker. Moores Onkel war einer der Arbeiter, die durch ihre Streiks in den 1930er-Jahren die EinfĂźhrung einer Gewerkschaft bei GM erzwungen hatten.
Bereits in jungen Jahren trat Moore der National Rifle Association bei und gewann dort einige Auszeichnungen.
Im Alter von 14 Jahren besuchte er das Catholic Seminary, in dem er sich auf das Priesteramt vorbereitete.cite-ref-moorec1-1-1[1]cite-ref-moorec2-2-1[2] AnschlieĂend besuchte er bis 1972 die Davison High School, wo er seine spätere Produzentin und Ehefrau Kathleen Glynn kennenlernte. Mit 18 Jahren wurde er ins âDavison school boardâ gewählt.
Berufliche Karriere als Journalist
Im Alter von 22 Jahren gab Moore sein Schulamt auf und widmete sich ganz seiner Leidenschaft, dem Journalismus. Mit The Flint Voice (zwischenzeitlich The Michigan Voice) grĂźndete er eine alternative Zeitschrift, deren Chefredakteur er zehn Jahre lang war. Sie wurde bald auch Ăźberregional beachtet und erst eingestellt, nachdem Moore als Chefredakteur bei dem Magazin Mother Jones in San Francisco angestellt wurde.
Moore war bei Mother Jones nur knapp fßnf Monate präsent und verlieà die Redaktion im Streit. Laut einem Artikel in The Nationcite-ref-4[4] geschah dies unter anderem wegen eines Nicaragua-kritischen Artikels, den Moore nicht drucken lassen wollte. Laut Moore selbst waren Auseinandersetzungen ßber Beiträge aus Moores Heimat Michigan die Ursache. Moores politische Haltung wie sein harscher Umgang mit Mitarbeitern der Redaktion wurde in verschiedenen Bßchern, so von Jesse Larner (Forgive Us Our Spins. Michael Moore and the Future of the Left) und Roger Rapoport (Citizen Moore. The Life and Times of an American Iconoclast) kritisch dargestellt.
Moore musste nach Flint zurĂźckkehren, wo General Motors gerade bekanntgegeben hatte, dass die Autowerke in der Stadt geschlossen werden sollten. Nach seiner Entlassung wurde er von Ralph Nader angestellt, der sich jedoch bald wegen persĂśnlicher Differenzen von ihm trennte.
Film- und Autorenkarriere
Weltweit berĂźhmt wurde Moore vor allem durch seine meist satirischen BĂźcher und Dokumentarfilme, in denen er insbesondere das Verhalten von GroĂunternehmen und die Politik der politischen Rechten in den Vereinigten Staaten anprangert.
1988 und 1989 drehte er mit geringen finanziellen Mitteln den Film Roger & Me, der ihm zum Durchbruch im Filmgeschäft verhalf. Der Film thematisiert die Verelendung seiner Heimatstadt Flint durch die SchlieĂung der dortigen GM-Werke. Moore versucht in dem Film erfolglos, den damaligen GM-Chef Roger Smith zur Rede zu stellen. Die Tantiemen aus Roger & Me benutzte er zur GrĂźndung des âCenter for Alternative Mediaâ, einer Stiftung, die unabhängige Filmemacher und soziale Gruppen unterstĂźtzt. 1992 verĂśffentlichte Moore Pets or Meat â The Return to Flint, einen 30-minĂźtigen Nachklapp zu Roger & Me: In diesem Kurzfilm wird die damalige Situation in Flint dokumentiert. Nach diesem Film plante Moore den Film Canadian Bacon herauszubringen, allerdings fand sich niemand, der das Drehbuch unterstĂźtzte.
Stattdessen bot ihm NBC an, eine Fernsehshow zu produzieren. Moore nahm nach einigen Bedenken das Angebot an, und so entstand 1994 TV Nation. Die Serie genoss eine groĂe Beliebtheit und gewann 1995 den Emmy fĂźr die beste TV-Show. Nach nur anderthalb Jahren wurde die Sendung im September 1995 eingestellt, da der Vertrag dafĂźr nicht verlängert worden war. Moore hatte durch die Serie ein genĂźgend groĂes Budget erlangt, so dass er seinen umstrittenen Film Canadian Bacon selbst finanzieren und verwirklichen konnte. 1998 erschien Moores Buch Hurra Amerika! (zusammen mit seiner Frau geschrieben), in dem er scharfe Kritik am damaligen Präsidenten Bill Clinton äuĂert.
Im Jahr 2000 gehĂśrte Moore zu den prominenten UnterstĂźtzern von Ralph Naders Kandidatur fĂźr die amerikanische Präsidentschaftswahl, da er sich in der Zwischenzeit mit diesem versĂśhnt hatte. Die GrĂźnde fĂźr die UnterstĂźtzung der Kandidatur Naders nannte er in seinem 2002 erschienenen Buch Stupid White Men: So war Moore enttäuscht Ăźber die Politik von Bill Clinton, die er weitgehend als Wählerverrat sah. AuĂerdem hatte er einen Brief an Al Gore geschrieben und diesen aufgefordert, ihm GrĂźnde dafĂźr zu nennen, ihn zu wählen. Gores Antwortschreiben hätte Moore allerdings nicht Ăźberzeugt, womit fĂźr ihn endgĂźltig klar war, Nader zu unterstĂźtzen.
Durch seine internationale Bekanntheit gestĂźtzt, wurden auch seine BĂźcher â besonders QuerschĂźsse â Downsize This! Stupid White Men und Volle Deckung, Mr. Bush â millionenfach verkauft. Die BĂźcher provozierten ähnliche Kontroversen wie die Filme. Die Zeitschrift The New Republic bezeichnete seine Schriften spĂśttisch als âChomsky for childrenâ (âChomsky fĂźr Kinderâ) â eine Anspielung auf die scharfe politische Regierungskritik des bedeutenden Linguisten Noam Chomsky. Gemeinsam mit ihm trat Moore im kanadischen Dokumentarfilm The Corporation aus dem Jahr 2003 auf. Mit den Filmen Bowling for Columbine (2002) und Fahrenheit 9/11 (2004) wurde Moore auch international zu einem beachteten Filmemacher. Spätestens durch seine Rede im Rahmen der Oscarverleihung im Jahr 2003 wurde er weltberĂźhmt. Moore wurde mit dem Oscar fĂźr Bowling for Columbine ausgezeichnet. Er nutzte die Ăśffentliche Aufmerksamkeit, um in seiner Rede den damaligen US-Präsidenten George W. Bush wegen des amerikanisch-britischen Kriegs gegen das irakische Regime von Saddam Hussein scharf anzugreifen (âShame on you, Mr. Bush!â). Die Rede wurde kurz nach Beginn ausgeblendet. 2004 erschien das Buch Verraten und verkauft â Briefe von der Front, in dem einige US-amerikanische Soldaten, die im Irak stationiert sind oder waren, auf Moores Internetseite ihre Sicht Ăźber den Krieg schreiben.
FĂźr seinen Film Fahrenheit 9/11 bekam er den Preis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und gewann die âGoldene Palmeâ, den Festivalspreis fĂźr den besten Film. Da es Moore nicht gelungen war, die Wiederwahl von Bush zu verhindern, verĂśffentlichte er wenige Tage nach dessen erneutem Wahlsieg auf seiner Homepage 17 teils ernsthaft, teils scherzhaft gemeinte GrĂźnde, warum man sich nicht die Pulsadern aufschneiden solle. AuĂerdem verkĂźndete er, mit Fahrenheit 9/11 1/2 eine Fortsetzung von Fahrenheit 9/11 zu drehen, die 2007 in die Kinos kommen sollte.
Mitte 2005 sorgte er fĂźr Schlagzeilen, als er in seiner Heimatstadt Flint ein Filmfestival ins Leben rief, das zur FĂśrderung der Kultur dienen sollte. Im Juli desselben Jahres wurde er von James Nichols auf Schadenersatz verklagt. Er warf Moore vor, ihn im Film Bowling for Columbine in ein schlechtes Licht gerĂźckt zu haben. James Nichols ist der Bruder von Terry Nichols, der als Komplize von Timothy McVeigh zusammen mit diesem 1995 den Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City verĂźbt hatte. Moore gewann den Rechtsstreit.
Seine Werke inspirierten mehrere Filme, darunter Super Size Me von Morgan Spurlock und Der Krieg des Charlie Wilson mit dem Schauspieler und Oscar-Preisträger Tom Hanks.
In den deutschen Synchronfassungen seiner Filme wird Moore seit Bowling for Columbine (2002) zumeist von Walter von Hauff gesprochen.cite-ref-5[5]
Moore im Präsidentschaftswahlkampf
Am 14. Januar 2004 erklärte Moore auf seiner Website seine UnterstĂźtzung fĂźr die Kandidatur des Demokraten Wesley Clark bei der Präsidentschaftswahl von 2004. Clark konnte sich bei den Vorwahlen allerdings nicht durchsetzen. Jedoch erklärte sich Moore bereit, die Demokraten, unabhängig davon, welcher Kandidat sich durchsetzen wĂźrde, beim Präsidentschaftswahlkampf zu unterstĂźtzen, es sei denn, Joseph Lieberman hätte das Rennen fĂźr sich entschieden: âIch werde keinen Cent einem MĂśchtegern-Bush geben, der so tut, als sei er ein Demokrat!â AuĂerdem lenkte er während der Vorwahlen Aufmerksamkeit mit dem Hinweis auf sich, George W. Bush sei während seines Dienstes in der Nationalgarde Ăźber längere Zeit nicht zum Dienst erschienen. In den Monaten vor der Präsidentschaftswahl 2004 tourte Moore durch die so genannten âSwing Statesâ der Vereinigten Staaten und warb auf zahlreichen Kundgebungen fĂźr die Wahl des demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry, der fĂźr ihn laut eigener Aussage einer der am weitesten links stehenden Kandidaten der Demokratischen Partei seit langem war.
Zur Präsidentschaftswahl 2008 stellt Moore den Film Slacker Uprising am 23. September 2008 ins Netz, um vor allem junge Menschen aufzufordern, den Weg zur Wahlurne zu machen.cite-ref-6[6] Er sprach sich bereits im Vorwahlkampf fĂźr Barack Obama aus und kritisierte dessen parteiinterne Konkurrentin Hillary Clinton fĂźr ihre âSchmierenkampagneâ.cite-ref-7[7]
Auch sprach Moore seine Unterstßtzung fßr den amerikanischen Politiker Bernie Sanders in der Vorwahl der Demokraten fßr die Präsidentschaftswahl 2016, gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton aus.cite-ref-8[8]
Occupy Wall Street
Am 26. September 2011 hielt Michael Moore auf dem Liberty Plaza, New York, eine Rede und äuĂerte groĂe Erwartungen an die neue Protestbewegung Occupy Wall Street: In hundert Jahren wird man sich daran erinnern, dass ihr zu diesem Platz kamt und diese Bewegung ins Leben gerufen habt.cite-ref-moore-9-0[9]
Edward Snowden
Moore hat im Laufe der globalen Ăberwachungs- und Spionageaffäre 2013 eine eindeutige Meinung zu Whistleblower Edward Snowden: Dieser sei ein âamerikanischer Heldâ, der âeinen Friedenspreisâ bekommen sollte. âWir hatten ein Recht zu erfahren, was los ist. Das amerikanische Volk besteht nicht aus Terroristen, und wir haben das Recht, in Ruhe gelassen zu werden. Das wird von der Verfassung geschĂźtztâ, erklärt Moore. FĂźr ihn ist klar: âDie Regierung wird versuchen, uns mehr von diesen Rechten wegzunehmen, wenn wir sie lassen. Die Leute mĂźssen sich dagegen wehren.âcite-ref-siegler-10-0[10] Auch unterstĂźtzt er die Kampagne âPardon Snowdenâ, in der es darum geht, sich fĂźr Edward Snowden einzusetzen, damit dieser begnadigt wird.cite-ref-11[11]
Kritik
Aufgrund seiner politischen Brisanz stand besonders der Film Fahrenheit 9/11 in der Kritik. Speziell die politische Rechte in den Vereinigten Staaten lehnte den Film ab. So bezeichnete die konservative Organisation Move America Forward den Film als âRekrutierungsvideo fĂźr Al Qaida, das nicht in unsere Kinos gehĂśrtâ. Auf dem Parteitag der Republikaner im Jahr 2004 sagte der republikanische Senator John McCain aus Arizona Ăźber Moore spĂśttisch: âUnd vertrauen Sie keinem hinterlistigen Filmemacher, der uns glauben machen will, der Irak unter Saddam Hussein sei eine Oase des Friedens gewesen!âcite-ref-12[12]
Auch jenseits der Anhängerschaft der Republikaner wird Moore immer wieder vorgeworfen, in seinen BĂźchern und Filmen manche Fakten sehr einseitig zu beleuchten. Beispielsweise stammt eine der prominentesten Kritiken des Films Fahrenheit 9/11 von Christopher Hitchens, der Moore 2004 in Bezug auf seine ethischen Grundsätze in die Nähe der Propaganda-Filmregisseure Sergej Eisenstein und Leni Riefenstahl rĂźckte und ihm die WidersprĂźchlichkeit seiner Aussagen zur Gefährlichkeit des islamistischen Terrorismus und zu den von den USA gefĂźhrten Kriegen in Afghanistan und im Irak vorwarf.cite-ref-13[13] Der Rezensent des linksgerichteten politischen Magazins CounterPunch befand, Moores Fahrenheit 9/11 enthalte keine kohärente Kritik, sondern seine politischen Hauptaussagen seien âgefährlich unvollständig oder unzusammenhängendâ, vor allem bediene sich Moore eines âsubtilen Rassismusâ.cite-ref-14[14] Der Rassismus-Vorwurf wurde auch von Medien in mehreren arabischen Ländern erhoben.cite-ref-15[15]
Im Kontext des Films Fahrenheit 9/11 stieĂen in internationalen Medien (u. a. Le Monde, Chosun Ilbo) Moores politische Ratschläge auf kritisches Echo, die er beispielsweise auf einer internationalen Pressekonferenz 2004 an Franzosen, Italiener, SĂźdkoreaner und AngehĂśrige anderer Nationen richtete.cite-ref-16[16]cite-ref-morley-17-0[17] Laut Beobachtungen internationaler Reaktionen in der Washington Post wurde Moore dabei vermehrt vorgeworfen, sich gegenĂźber Menschen anderer Kultur anmaĂend und arrogant zu verhalten, zur Wahrnehmung von ZwischentĂśnen unfähig zu sein und damit dem Stereotyp des âhässlichen Amerikanersâ zu entsprechen.cite-ref-morley-17-1[17] Seine Perspektive auf die internationale Politik beziehe sich allein auf die Rolle der USA und offenbare geringe Kenntnisse der jeweiligen Situation in den von ihm angesprochenen Ländern.cite-ref-morley-17-2[17] Häufig sei kritisiert worden, dass er die politische Rolle Israels im Kontext des Irak-Kriegs auĂer Acht gelassen habe.cite-ref-morley-17-3[17]
In seiner Neigung zur Einteilung der Menschen entweder in Freunde oder Feinde ähnele er dem Charakter des von ihm kritisierten George W. Bush, sagte der Musiker Pete Townshend:cite-ref-18[18]cite-ref-19[19] Nachdem das Mitglied der Band The Who die Verwendung eines Antikriegsliedes fĂźr den Abspann des Films Fahrenheit 9/11 wegen Bedenken bezĂźglich der Faktentreue des Filmemachers abgelehnt hatte, habe Moore ihn als âKriegsbefĂźrworterâ beschimpft, obwohl er seine Haltung zum Irakkrieg längst korrigiert habe.cite-ref-20[20]
Ein weiterer Vorwurf lautet, Moores Filme seien hauptsächlich Werke polemischer Propaganda, die Halbwahrheiten fßr ihre Botschaften nutzten und ihren Effekt durch ßberhÜhte Emotionalität erzielten.cite-ref-21[21] Moore bestreitet zwar den Vorwurf gefälschter Szenen, nicht aber den Vorwurf der selektiven Darstellung. Er fßhre Fakten an, die seine persÜnliche Sicht der Dinge unterstßtzen; es sei aber bei allen seinen Bßchern und Filmen bisher zu keiner Verleumdungsklage gekommen. So lasse er vorher alles von Rechtsanwälten auf die strafrechtliche Relevanz ßberprßfen.
Wendell Potter, bis 2008 Chef der Kommunikationsabteilung des CIGNA-Versicherungskonzerns und seit 2009 Senior-Fellow am Center for Media and Democracy,cite-ref-22[22] hat sich inzwischen fĂźr die desinformative PR-Kampagne, die er im Auftrag der amerikanischen Healthcare-Industrie gegenĂźber Michael Moore und seinen Film Sicko mitorganisieren half und in seinem Buch Deadly Spin beschreibt, bei jenem entschuldigt.cite-ref-23[23]
Michael E. Mann, US-amerikanischer Klimatologe beschäftigt sich in seinem Buch Propagandaschlacht ums Klima, u. a. auch mit dem Film Planet of Humans von Michael Moore (Kapitel 6, S. 188). Hier geht Mann auf die gravierenden inhaltlichen Fehler des Filmes ein. Mann bezeichnet den Film Planet of Humans als "Musterbeispiel fĂźr den neuen Klimakrieg" (S. 193) im Sinne von Propaganda der fossilen Brennstoffindustrie. Im Buch zitiert Mann auch den Umweltfilmemacher Neal Livingston, dieser äuĂerte sich zum Film Planet of Humans mit "Schande Ăźber diese Filmemacher, dass sie einen Film wie diesen gedreht haben, der voller Fehlinformationen und Desinformationen steckt... der Film ist ungenau, irrefĂźhrend und darauf ausgelegt Sie zum Nichtstun zu verleiten".cite-ref-24[24]
Kritik an Moore in filmischer Form
Der kanadische Film Manufacturing Dissent (2007) untersucht Moores journalistische Methoden kritisch. Dessen Produzenten, die sich selbst als linksliberal einstufen, sind eigener Aussage zufolge ursprĂźnglich Bewunderer von Moore gewesen. FĂźr sie ist Moore nun eher vergleichbar mit einem âPredigerâ, der sich an seine (Fan-)Gemeinde wendet, als mit einem seriĂśsen, journalistische Grundsätze beachtenden Dokumentarfilmer. Der Film kommt zu dem Ergebnis, dass Moore bestimmte Fakten bewusst verschwiegen und andere erfunden habe â beispielsweise die sich als roter Faden durch Moores Film Roger and Me ziehenden, wiederholten Weigerungen zu einem Interview durch den Vorstandsvorsitzenden von General Motors, Roger Smith. Die Autoren von Manufacturing Dissent fanden durch einen ehemaligen Mitarbeiter Moores heraus, dass Smith nicht nur auf einer Aktionärsversammlung auf Fragen Moores geantwortet, sondern ihm auch später noch zu einem Einzelinterview zur VerfĂźgung gestanden hatte. Beide Gespräche zwischen Moore und Smith blieben im Film Roger & Me unerwähnt.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] Dieser Kritikpunkt war schon 1990 erhoben worden, ohne jedoch auf groĂes Echo zu stoĂen.cite-ref-27[27] Moore hatte sich fĂźr den Film Manufacturing Dissent nicht interviewen lassen wollen, antwortete auf den im Film gezeigten Interview-Ausschnitt mit Smith später aber mit der Feststellung, beide Stellungnahmen Smiths hätten mit seinem Film Roger & Me nichts zu tun gehabt, da sie vor Beginn seiner Arbeiten zu diesem Film erfolgt seien, in dessen Mittelpunkt auch keineswegs Smiths Ablehnung eines Interviews stehe, sondern seine Weigerung, die vom Ruin gezeichnete Stadt Flint zu besuchen.cite-ref-28[28] Die Autoren von Manufacturing Dissent werfen Moore vor, dass er lĂźge und seine Zuschauer zu manipulieren versuche. Er bedränge seine Assistenten dazu, fĂźr ihn zu lĂźgen, und behandle seine Mitarbeiter âwie Dreckâ.cite-ref-29[29] Moore entgegnete der Kritik in diesem Film damit, dass er die Filmemacher seinerseits als LĂźgner bezeichnete.cite-ref-30[30]
Auch Kevin Leffler, ein Bekannter und ehemaliger MitschĂźler Moores aus dem Heimatort Davison, kritisiert an Moore nicht dessen politische Positionen, sondern seine Methoden sowie zahlreiche WidersprĂźche zwischen dem moralischen Anspruch seiner Aussagen und der nachprĂźfbaren Realität seines Handelns.cite-ref-31[31] In seinem Dokumentarfilm Shooting Michael Moore (USA, 2007) wies Leffler unter anderem nach, dass die von Michael Moore gegrĂźndete und kontrollierte Stiftung Center for Alternative Media & Culture hohe Beträge in von Moore wegen ihrer Geschäftspraktiken scharf attackierte GroĂkonzerne investiert hatte â darunter Halliburton, Exxon Mobil und zahlreiche Unternehmen der Pharma-Industrie. Auch traten Mitwirkende aus mehreren von Moores Filmen auf, die sich von Moore getäuscht und ausgebeutet fĂźhlten, während er selbst Steuern hinterzogen und private Rechnungen aus Mitteln seiner als gemeinnĂźtzig anerkannten Stiftung beglichen habe.cite-ref-32[32] Der Film zeigte auĂerdem kritische Seiten der von Moore im Film Sicko als vorbildlich dargestellten Gesundheitssysteme GroĂbritanniens und Kubas anhand vor Ort gedrehter Beispiele. Moore, der sich nicht zu der erhobenen Kritik äuĂern wollte, bewegte laut Leffler mindestens eine Kinokette zum Verzicht auf die geplante VorfĂźhrung des Films und konzentrierte seine Ablehnung auf dessen seiner Meinung nach zu Gewalt aufrufenden Titel.cite-ref-tartaglione-33-0[33]cite-ref-34[34]cite-ref-stoll-35-0[35]
Der US-amerikanische Film Michael Moore Hates America (2004) kritisiert sowohl Michael Moore persĂśnlich als auch seine Methoden und angeblichen Manipulationen. Der Film Michael & Me (USA 2004) ist Moores Film Roger & Me nachempfunden: Gezeigt wird der Radio-Talkshow-Moderator Larry Elder, wie er anderthalb Jahre lang vergeblich versucht, Moore zu dessen im Film Bowling for Columbine aufgestellten ĂuĂerungen zum Thema Schusswaffen zu interviewen.cite-ref-36[36]cite-ref-37[37] Einem ähnlichen Muster folgte Me & Michael (USA 2006). Als direkte Antwort auf den Film Fahrenheit 9/11 entstanden 2004 die Filme Fahrenhype 9/11 und Celsius 41.11.cite-ref-stoll-35-1[35]
Die US-amerikanische KomĂśdie Big Fat Important Movie (2008) handelt von Michael Malone, welcher eine Parodie auf Michael Moore ist. Malone wird hierbei als Amerikahasser dargestellt.
Auf die gewachsene Anzahl an Moore-kritischen Filmen angesprochen, hat Michael Moore einmal im Scherz erklärt, dass er ein Film-Festival von Anti-Moore-Filmen sponsern und dem Gewinner persÜnlich den Preis ßberreichen wolle.cite-ref-38[38] Es gebe schon mehr Filme, die ihn angriffen, als er selbst produziert habe.cite-ref-tartaglione-33-1[33]
Filme
Roger & Me
Moore wurde das erste Mal 1989 in der breiten Ăffentlichkeit wahrgenommen, als er seinen Film Roger & Me verĂśffentlichte. Der Dokumentarfilm thematisiert die Vorgänge in seiner Heimatstadt Flint, Michigan, in der Nähe von Detroit, nachdem General Motors trotz guter Wirtschaftlichkeit seine dortigen Fabriken geschlossen und die Produktion wegen geringerer Lohnkosten nach Mexiko ausgelagert hatte. Moore gilt seitdem als Globalisierungskritiker. Der Film fand Erwähnung in mehr als 100 Jahres-Top-10-Listen renommierter Filmkritiker und gewann verschiedene Preise als Beste Dokumentation bei US-amerikanischen Filmfestivals. Der Roger im Titel ist hierbei der damalige CEO von General Motors Roger Smith. Moore mĂśchte Smith interviewen und ihn zu den Entlassungen befragen, was Smith in der der Realität widersprechenden Filmdarstellung immer wieder ablehnt.
Unsere feindlichen Nachbarn
Der 1995 verÜffentlichte satirische Spielfilm Canadian Bacon (deutscher Titel: Unsere feindlichen Nachbarn) handelt von einem fiktiven amerikanischen Präsidenten (gespielt von Alan Alda), der nach dem Ende des Kalten Krieges auf der Suche nach einem Feind ist, um von Problemen im eigenen Land abzulenken. Um sich zu profilieren, bricht er einen Krieg gegen Kanada vom Zaun, unter dem Vorwand, jährlich kämen Tausende von Kanadiern ßber die Grenze. Moore selber ist in dem Film in einer Nebenrolle zu sehen. Der Film lief als offizieller Beitrag in der Nebenreihe Un Certain Regard beim Filmfestival von Cannes.
Der groĂe Macher
Im Film Der groĂe Macher (1998; Originaltitel: The Big One) wird Michael Moore 1996/97 auf einer Lesereise zur Vermarktung seines Buches Downsize This! Random Threats from an Unarmed American (deutsch: QuerschĂźsse eines unbewaffneten Amerikaners) quer durch die Vereinigten Staaten begleitet. Er besucht verschiedene Unternehmen, denen er Massenentlassungen trotz Rekordgewinnen vorwirft. Unter anderem interviewt er den Nike-Vorstandsvorsitzenden Philip Knight, der behauptet, dass US-Amerikaner keine Schuhe nähen wollten. Nike hatte zuvor den GroĂteil seiner Schuhproduktion nach Indonesien ausgelagert, wo Schuhe teilweise von Kindern fĂźr 19 US-Cents pro Stunde Arbeitslohn gefertigt werden.
Bowling for Columbine
In dem Film Bowling for Columbine (2002) nimmt Moore den Amoklauf an der Columbine High School (1999) zum Anlass, den Grßnden fßr die Gewalttat und fßr die Waffen-Kultur in den Vereinigten Staaten nachzugehen. Er beleuchtet dabei die Frage, warum in den Vereinigten Staaten ßberproportional viele Menschen durch Schusswaffen ums Leben kommen. Der Film provozierte eine scharfe Auseinandersetzung um den Wahrheitsgehalt der im Film präsentierten Informationen.cite-ref-39[39]cite-ref-40[40]
Der Film gewann einen Spezialpreis bei den 55. Filmfestspielen von Cannes 2002, den franzÜsischen CÊsar Filmpreis als bester ausländischer Film sowie 2003 den Oscar als bester Dokumentarfilm. Die Verleihungsfestlichkeiten dieses Preises nutzte Moore dazu, während seiner Dankesrede den US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush fßr die Invasion des Iraks (2003) zu verurteilen, wurde jedoch durch das plÜtzlich einsetzende Orchester absichtlich ßbertÜnt. Heute ist Bowling For Columbine die Dokumentation mit den zweithÜchsten Kasseneinnahmen aller Zeiten und ebnete so den Weg fßr weitere nichtfiktionale Kinofilme, die in den Jahren zuvor ein Schattendasein gefßhrt hatten.
Fahrenheit 9/11
Fahrenheit 9/11 beleuchtet die politischen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Besonderes Augenmerk legt Moore hierbei auf Verbindungen zwischen den Familien von George W. Bush und Osama bin Laden. Der Film wurde mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet. Er war der erste Dokumentarfilm seit 1956, der diesen Preis gewann. Fahrenheit 9/11 gilt somit als der erfolgreichste Dokumentarfilm.
Im Vorfeld des Cannes Film Festivals war es in den Vereinigten Staaten zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Miramax und Disney gekommen: Konzernmutter Disney weigerte sich, Miramax die Vertriebsrechte des Films zur VerfĂźgung zu stellen, da sie einen Imageschaden fĂźr den Disney-Konzern befĂźrchtete. Dies geschah, obwohl Produktion und Vertrieb durch Buena Vista schon bezahlt worden waren. Dieses Vorgehen hatte eine Ăśffentlich gefĂźhrte Zensurdebatte zur Folge, die den Bekanntheitsgrad des Filmes schon im Vorfeld steigerte. Im Juni 2004 wurden die Filmrechte von den Miramax-Chefs Harvey und Robert Weinstein mit ihren PrivatvermĂśgen gekauft, damit der Film vertrieben werden konnte. FĂźr den Vertrieb in den Vereinigten Staaten konnten Lions Gate Films, IFC Films und die Fellowship Adventure Group gewonnen werden.
Der Film lief am 25. Juni 2004 in den US-amerikanischen und kanadischen Kinos und am 29. Juli 2004 in den deutschen Kinos an. Ray Bradbury, Autor von Fahrenheit 451, wirft Moore vor, seinen Titel ohne Erlaubnis verwendet zu haben. Im November 2004 kĂźndigte Michael Moore an, bis Mitte 2007 die Fortsetzung von Fahrenheit 9/11 fertigzustellen, was er nicht umsetzte. Diese Fortsetzung sollte Fahrenheit 9/11 ½ heiĂen und sich wieder mit den Themen Irakkrieg und Terrorismus beschäftigen.
Sicko
Sicko ist ein Film Ăźber das Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten, dessen Premiere am 29. Juni 2007 stattfand. Mindestens zwei Pharmaunternehmen, Pfizer und GlaxoSmithKline, haben ihre Angestellten angewiesen, Michael Moore keine Interviews zu gewähren. Moore erklärte aber, er kĂśnne auf genĂźgend Ărzte und andere Fachleute zählen, die ihm Informationen gäben. Gedreht wurde unter anderem auch mit versteckten Kameras, in Arztpraxen und einer SchĂśnheitsklinik.
Slacker Uprising
Slacker Uprising (dt. etwa: âAufstand der Luschenâ) hatte seine ErstauffĂźhrung am 18. September 2008 und wurde ab dem 23. September in den Vereinigten Staaten und Kanada fĂźr drei Wochen kostenlos zum Download angeboten. Moore dokumentiert in seinem Film seine Tour durch rund 60 amerikanische Städte anlässlich der US-amerikanischen Wahl 2004 und die damit beabsichtigte Mobilisierung der amerikanischen Jugend gegen George W. Bush. Die dadurch vermittelte Aufbruchstimmung sollte im Wahlkampf 2008 Barack Obama zugutekommen.
Slacker Uprising ist der erste âgroĂeâ Film, der kostenlos zum Download angeboten wurde. Im Musikgeschäft hatten bis zu diesem Zeitpunkt nur Radiohead, Nine Inch Nails, Rise Against und Neil Young ihre jeweiligen Alben zum kostenlosen Download angeboten.
Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte
Im September 2009 wurde Moores Dokumentarfilm Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (Originaltitel: Capitalism: A Love Story) im Wettbewerb der 66. Filmfestspiele von Venedig uraufgefĂźhrt. Der Film behandelt die Finanzkrise ab 2007 und die US-amerikanische Ăkonomie im Wandel zwischen der endenden Amtszeit von George W. Bush und der beginnenden Amtszeit von Barack Obama.cite-ref-41[41]
Where to Invade Next
Where to Invade Next ist ein Dokumentarfilm, in dem sich Moore in andere Länder der westlichen Hemisphäre wie etwa Finnland, Italien, Frankreich, Deutschland und Portugal begibt, wo er der Frage nachgeht, wie soziale Probleme und Fragen anders als in den USA gelÜst werden kÜnnen.
Michael Moore in TrumpLand
Die Dokumentation Michael Moore in TrumpLand aus dem Jahre 2016 hatte am 18. Oktober 2016 in New York City Premiere, wenige Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl 2016.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]cite-ref-45[45]cite-ref-46[46]cite-ref-47[47] Thema ist das Leben und der Wahlkampf des damaligen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.
Fahrenheit 11/9
Im Jahr 2018 erschien Fahrenheit 11/9, dessen Titel eine Anspielung auf den Film Fahrenheit 9/11 (2004) und den Wahltermin 2016 ist. Dabei setzt sich Moore mit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA auseinander.cite-ref-48[48]cite-ref-49[49]
Planet of the Humans
Im Jahr 2019 erschien der Dokumentarfilm von Jeff Gibbs (Produzent Michael Moore). Er behandelt kritisch regenerative Energieprojekte in den USA und thematisiert das nicht entwickelte Problembewusstsein um die Zukunft der Menschheit.cite-ref-50[50] Dabei hebt er insbesondere Verfahren wie die Biomassekonversion hervor, die durch hohe Rohstoffbedarfe sowie die Zufßhrung fossiler Energieträger nicht nachhaltig seien, und fßhrt die Einbindung libertärer Unternehmer wie Charles und David Koch aus. Er attestiert der Umwelt- und Klimaschutzbewegung, sie sei willentlich von Holzwirtschaft und Produzenten nicht erneuerbarer Energie korrumpiert worden, was sich an verbundenen FinanzstrÜmen und persÜnlichen Verwicklungen nachvollziehen lasse.
Auszeichnungen und Nominierungen fĂźr Filmpreise
⢠Bester Film, 1989, Vancouver Film Festival fßr Roger & Me
⢠Beste Dokumentation, 1989, New York Film Critics Circle Award fßr Roger & Me
⢠Beste Dokumentation, 1989, National Society of Film Critics fßr Roger & Me
⢠Bester Film, 1989, Toronto International Film Festival fßr Roger & Me
⢠Bester Film, 1989, Chicago Film Festival fßr Roger & Me
⢠Beste Dokumentation, 1989, Los Angeles Film Critics Association fßr Roger & Me
⢠Silberne Taube, 1989, 32. Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche fßr Roger & Me
⢠Beste Dokumentation, 1989, National Board of Review fßr Roger & Me
⢠Publikumspreis, 1990, Berlinale fßr Roger & Me
⢠2002: Jubiläumspreis bei den 55. Internationalen Filmfestspielen von Cannes fßr Bowling for Columbine
⢠2002: Independent Spirit Award â Beste Dokumentation fĂźr Bowling for Columbine
⢠2002: Vancouver International Film Festival â Beliebtester internationaler Film fĂźr Bowling for Columbine
⢠2002: National Board of Review â Bester Dokumentarfilm fĂźr Bowling for Columbine
⢠2003: CĂŠsar â Bester ausländischer Film fĂźr Bowling for Columbine
⢠2003: International Documentary Association (IDA) â Beste Dokumentation aller Zeiten fĂźr Bowling for Columbine
⢠2003: Oscar â Bester Dokumentarfilm fĂźr Bowling for Columbine
⢠2003: Online Film Critics Society Awards â Bester Dokumentarfilm; Nominierung als Bester Film fĂźr Bowling for Columbine
⢠Goldene Palme 2004 als Bester Film vom Film-Festival in Cannes 2004 fßr Fahrenheit 9/11
⢠Peopleâs Choice Award fĂźr die beste Dokumentation fĂźr Fahrenheit 9/11
⢠2008: Nominierung fĂźr den Academy Award of Merit (Oscar) in der Kategorie âBester Dokumentarfilmâ fĂźr Sicko
⢠Australian Film Critics Association 2007 Film Award fßr die beste Dokumentation fßr Sicko
⢠Filmfestspiele von Venedig: Leoncino dâOro (âkleiner goldener LĂśweâ) fĂźr Kapitalismus
⢠Filmfestspiele von Venedig: Offener Preis des Festivals fßr Kapitalismus
⢠Filmfestspiele von Venedig: Nominierung fßr den goldenen LÜwen fßr Kapitalismus
⢠2009: Awards Circuit Community Awards (zweiter Platz) fßr Kapitalismus
⢠2010: Broadcast Film Critics Association Award nominiert fßr Kapitalismus
⢠2009: Chicago Film Critics Association Award nominiert fßr Kapitalismus
⢠2009: Dallas-Fort Worth Film Critics Association Award (dritter Platz) fßr Kapitalismus
⢠2009: Houston Film Critics Society Awards nominiert fßr Kapitalismus
⢠2009: Image Award nominiert fßr Kapitalismus
⢠2009: Online Film & Television Association nominiert fßr Kapitalismus
⢠2009: Online Film Critics Society Awards nominiert fßr Kapitalismus
⢠2009: Phoenix Film Critics Society Award fßr Kapitalismus
⢠2009: St. Louis Film Critics Association fßr Kapitalismus
⢠2009: Toronto International Film Festival (Zweiter Platz) fßr Kapitalismus
⢠2009: Washington DC Area Film Critics Association Awards nominiert fßr Kapitalismus
⢠2010: Writers Guild of America nominiert fßr Kapitalismus
⢠2015: Nominierung fßr den Chicago Film Critics Association Award als Bester Dokumentarfilm
⢠2015: Nominierung fßr den Austin Film Critics Award als Bester Dokumentarfilm
⢠2015: Chicago International Film Festival: Publikumspreis als Bester Dokumentarfilm
⢠2015: Hamptons International Film Festival Publikumspreis als Bester Dokumentarfilm
⢠2015: Nominierung fßr den Kansas City Film Critics Circle Award als Bester Dokumentarfilm
⢠2015: Nominierung fßr den Phoenix Film Critics Society Awards als Bester Dokumentarfilm
⢠2015: Nominierung fßr den Satellite Award als Bester Dokumentarfilm
⢠2016: Nominierung fßr den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival von Palm Springs
⢠2016: Iowa Film Critics Award Zweiter Platz als Bester Dokumentarfilm
⢠2016: Nominierung fßr den Houston Film Critics Society Award als Bester Dokumentarfilm
⢠2016: Cinema Eye Honors Awards: Nominierung fßr den Cinema Eye Audience Choice Prize
⢠2016: Nominierung fßr den Broadcast Film Critics Association Award als Bester Dokumentarfilm
Fernsehserien
TV Nation
In den Jahren 1994 und 1995 war Moore Moderator und Regisseur der Nachrichtenshow TV Nation, in der ungewÜhnliche Aktionen ein konstitutives Element waren. Ziel war, jene Dinge zu zeigen, die von den ßblichen TV-Formaten vernachlässigt werden. Die ersten neun Folgen erschienen auf NBC, die weiteren acht auf dem konservativen Sender FOX.
Fßr diese Sendung engagierte Moore unter anderem einen Ex-KGB-Agenten, versuchte ein paar Briten zu ßberreden, Argentinier zu werden (siehe Falklandkrieg), und fuhr nach Russland, um die Atomrakete zu suchen, die auf seine Heimatstadt gerichtet ist. Unter dem Namen eines Mitarbeiters und dem von Jeffrey Dahmer, einem SerienmÜrder, lieà Moore Bettelbriefe verschicken, dem Verbrecher spendeten die Briefempfänger mehr Geld.
Die Sendung gewann mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 einen Emmy und die Bronzene Rose von Montreux. Die Erlebnisse in der Sendung hielt Moore in dem Buch Hurra Amerika! fest.
The Awful Truth
1999 und 2000 produzierte und moderierte Moore zwei Staffeln der Polit-Satire The Awful Truth, die von der Los Angeles Times als âintelligenteste und witzigste Show im Fernsehenâ bezeichnet wurde. Moore wurde als âSkandalmacher, Autor und Dokumentarfilmerâ beschrieben. Auch diese Sendung gewann mehrere Preise, darunter den âHugh M. Hefner First Amendment Awardâ in der Kategorie Kunst und Unterhaltung. Zudem erhielt sie die Bronzene Rose von Montreux fĂźr Vielseitigkeit und zwei Emmy-Nominierungen. Die deutsche Fassung wurde unter dem Titel The Awful Truth â Michael Moore und die schreckliche Wahrheit Ăźber Amerika! fĂźr den Ăśsterreichischen Sender ATV synchronisiert und von diesem ins Programm genommen.cite-ref-51[51]
Als Schauspieler
⢠2000: Lucky Numbers (als Walter)
Musikvideos
Moore hat bei mehreren Musikclips Regie gefĂźhrt, so beispielsweise fĂźr die Songs âSleep Now in the Fireâ und âTestifyâ der Band Rage Against the Machine. Hier nahm Moore die Gelegenheit wahr, seine Sicht auf das Zweiparteiensystem der Vereinigten Staaten darzustellen und George W. Bush anzuprangern. Während der Dreharbeiten zu âSleep Now in the Fireâ wurde Moore verhaftet, da die Band ohne Erlaubnis live vor der Wall Street spielte. Weiterhin inszenierte Moore Videos fĂźr die Bands R.E.M. (âAll the way to Renoâ) und System of a Down (âBoomâ). Letzteres thematisiert die Demonstrationen gegen die Kriege im Irak und in Afghanistan.
BĂźcher
QuerschĂźsse
QuerschĂźsse ist das erste Buch von Michael Moore, das er im Jahr 1996 schrieb. Im amerikanischen Original erschien es unter dem Titel Downsize This! Erst 2003 erschien dieses Buch auf Deutsch, nachdem sich Moores Buch Stupid White Men auch in Deutschland zum Bestseller entwickelt hatte ISBN 3-492-24251-0.
Das Buch thematisiert hauptsächlich die soziale Kälte in den Vereinigten Staaten, das als eintĂśnig empfundene amerikanische Zweiparteiensystem, dessen Parteien sich kaum noch voneinander unterschieden und die vermeintliche Gier von Politikern und Konzernchefs. So schildert er, wie er mehrere Organisationen grĂźndete und diese mehreren Präsidentschaftsanwärtern Schecks zuschickten, um zu prĂźfen, wer am gierigsten wäre. Auf Sammelkarten dokumentiert er die vermeintliche Skrupellosigkeit mehrerer Konzernbosse. AuĂerdem schlägt er vor, die Regierung nach Mexiko auszulagern, um die Kosten zu senken, schlieĂlich wĂźrden die Konzerne dies auch tun.
Hurra Amerika!
Hurra Amerika! schrieb Moore im Jahr 1998 unter dem Originaltitel Adventures in a TV Nation. Seine Frau Kathleen Glynn fungierte bei diesem Buch als Co-Autorin. Im Buch selbst werden die Abenteuer geschildert, die sie in der Sendung TV Nation erlebten ISBN 3-492-24560-9.
Stupid White Men
Sein weltweites Erfolgsbuch Stupid White Men (2001) richtet sich, in einem dokumentarisch-satirischen Stil gehalten, vornehmlich gegen die politische Elite in den Vereinigten Staaten, den dortigen Rassismus und die von Moore diagnostizierte soziale Kälte. Moore spricht im Zusammenhang mit der ersten Wahl George W. Bushs zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von âWahlbetrugâ. Das Buch hielt sich mehr als ein Jahr auf der Bestseller-Liste der New York Times, schaffte es in mehreren Ländern auf Platz eins der Bestseller-Charts und wurde in GroĂbritannien zum âBuch des Jahresâ gewählt ISBN 3-492-24127-1.
Volle Deckung, Mr. Bush
Sein viertes Buch, Volle Deckung, Mr. Bush (Originaltitel: Dude, Where's My Country?), wurde Oktober 2003 in den Vereinigten Staaten und Mitte November 2003 in Deutschland verĂśffentlicht. Es ist vor allem eine Abrechnung mit dem von George W. Bush gefĂźhrten Irakkrieg. Das Buch hielt sich sechs Wochen lang auf Platz eins der US-amerikanischen Bestsellerlisten ISBN 3-492-24250-2.
Verraten und verkauft â Briefe von der Front
Das 2004 verĂśffentlichte Verraten und verkauft â Briefe von der Front (Originaltitel: Will They Ever Trust Us Again?) ist Moores fĂźnftes Buch. Hierin verĂśffentlicht Moore unter anderem an ihn gerichtete Briefe von Soldaten, die im Irak-Krieg im Einsatz waren ISBN 3-492-24677-X.
Fahrenheit 9/11 â Das Buch
Fahrenheit 9/11 â Das Buch aus dem Jahr 2004 (deutscher Untertitel Alle Fakten â Alle Beweise â Alle Szenen) beinhaltet neben dem Drehbuch und Belegen zum Film Fahrenheit 9/11 auch Reaktionen auf und Kritik und Karikaturen zum Film ISBN 3-492-04736-X.
Yes, we can â Mikes ultimativer WahlfĂźhrer
Moores erstes Buch seit 2004 (Originaltitel: Mikeâs Election Guide 2008) befasst sich mit der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl 2008. In gewohnt satirischer Weise erklärt Moore die amerikanische Gesellschaft und das Wahlsystem ISBN 3-492-05298-3.
Here Comes Trouble â Mein Leben als Querschläger
Im Wahljahr 2012 erschien nach vier Jahren ein weiteres Buch (Originaltitel: Here Comes Trouble. Stories from my Life.). Moore beschreibt darin seinen Aufstieg zum Dokumentarfilmer und umstrittenen Polit-Satiriker ISBN 978-3-492-04633-6.
HĂśrbĂźcher
⢠2012 (Audible: 2011): Here Comes Trouble: Stories from My Life (gelesen von Michael Moore), Grand Central Publishing, ISBN 978-1-61969-209-1.
Literatur
⢠Emily Schultz: The Making of Michael Moore. Henschel, Berlin 2006, ISBN 978-3-89487-531-2 (Biografie).
⢠Alexandra Hissen: Bowling for more than Columbine. Subjektivität und Wahrhaftigkeit in den Filmen von Michael Moore. Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2004, ISBN 3-88476-695-3 (Filmgeschichte international. Band 14).
⢠Kay Sokolowsky: Michael Moore. Filmemacher, Volksheld, Staatsfeind. Konkret, Hamburg 2005, ISBN 3-89458-238-3.
⢠Jesse Larner: Die Akte Michael Moore. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2006, ISBN 978-3-89602-687-3.
⢠Robert Misik: Genial dagegen. Kritisches Denken von Marx bis Michael Moore. Aufbau, Berlin 2005, ISBN 3-351-02586-6.
⢠Verena Grßnefeld: Dokumentarfilm populär: Michael Moore und seine Darstellung der amerikanischen Gesellschaft. Campus, Frankfurt/New York 2010, ISBN 978-3-593-39167-0.
Weblinks
Commons
: Michael Moore
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Offizielle Webpräsenz von Michael Moore (englisch)
⢠Literatur von und ßber Michael Moore im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Michael Moore bei IMDb
⢠MooreWatch.com (Memento vom 30. Oktober 2008 im Internet Archive) Kritisches Watchblog zu Michael Moore (englisch)
⢠Michael Moore: "Nicht ganz Amerika ist verrßckt". Die Zeit, September 2003
Einzelnachweise
cite-note-moorec1-11. â Mark Rahner: "Sicko", new Michael Moore film, takes on the health-care system. In: The Seattle Times. 26. Juni 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 1. Dezember 2008; abgerufen am 30. Juni 2007.
cite-note-moorec2-22. â David Elliott: Moral outrage, humor make up Michael Moore's one-two punch. SignOnSanDiego, 29. Juni 2007, abgerufen am 30. Juni 2007.
cite-note-33. â Paul Harris: Michael Moore's anti-capitalist crusade, in: The Observer vom 11. Oktober 2009, abgerufen am 7. August 2012 (englisch)
cite-note-44. â Cockburn, Alexander: "Beat the Devil". In: The Nation. 13. September 1986, S. 198.
cite-note-55. â Michael Moore. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 5. Februar 2021.
cite-note-66. â Offizielle Website zu Slacker Uprising (Memento vom 5. September 2008 im Internet Archive), abgerufen am 6. September 2008.
cite-note-77. â My Voteâs for Obama (if I could vote) ⌠by Michael Moore. In: Mikeâs Letter. Michael Moore, 21. April 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 20. Dezember 2013; abgerufen am 10. Oktober 2010 (englisch).
cite-note-88. â My Endorsement Of Bernie Sanders. Michael Moore, abgerufen am 18. Februar 2018 (englisch).
cite-note-moore-99. â Michael Moore gives speech at Liberty Plaza for 'Occupy Wall Street'. In: mlive.com, 26. September 2011. Abgerufen am 4. Oktober 2011. : â100 years from now people will remember that you came down to this plaza and started this movement.â
cite-note-siegler-1010. â Mara Siegler: Michael Moore: Edward Snowden is âan American heroâ, in: pagesix.com vom 12. November 2013, abgerufen am 23. Mai 2019 (englisch)
cite-note-1212. â Delegates relish McCainâs jab at filmmaker Moore (Memento vom 11. März 2012 im Internet Archive); in: CNN.com vom 31. August 2004, abgerufen am 13. August 2012 (englisch)
cite-note-1313. â Christopher Hitchens: Unfairenheit 9/11: The lies of Michael Moore, in: Slate vom 21. Juni 2004, abgerufen am 7. August 2012 (englisch)
cite-note-1414. â Robert Jensen: Stupid White Movie: What Michael Moore Misses About the Empire. In: CounterPunch. 5. Juli 2004, abgerufen am 13. August 2012 (englisch).
cite-note-1515. â Marinka Peschmann: Michael Moore Snubs Al Jazeera. In: Canada Free Press. 21. Oktober 2004, abgerufen am 13. August 2012 (englisch).
cite-note-1616. â âFahrenheit 9/11â: Moore legt sich mit Kritikern an. In: Stern.de, 8. Juli 2004, abgerufen am 13. August 2012.
cite-note-morley-1717. â Jefferson Morley: Michael Moore, Ugly American, mit mehreren Verweisen auf internationale Kritiker, in: Washington Post vom 13. Juli 2004, abgerufen am 8. August 2012 (englisch).
cite-note-1818. â Jefferson Morley: Michael Moore, Ugly American. In: Washington Post. 13. Juli 2004, abgerufen am 8. August 2012 (englisch).
cite-note-1919. â Pete Townshend kontert Michael Moores Attacken. In: MusikWoche. 19. Juli 2004, abgerufen am 8. August 2012.
cite-note-2020. â Peter Townshend attackiert Michael Moore â und er ist nicht der einzige. In: Welt Online. 23. Juli 2004, abgerufen am 8. August 2012.
cite-note-2121. â David Edelstein: Proper Propaganda. In: Slate. 24. Juni 2004, abgerufen am 8. August 2012 (englisch).
cite-note-2222. â Profil von Wendell Potter auf der Website des Center for Media and Democracy
cite-note-2323. â Wendell Potter: My Apologies to Michael Moore and the Health Insurance Industry. Auf PR-Watch; abgerufen am 18. Dezember 2010.
cite-note-2424. â Michael E. Mann: Propagandaschlacht ums Klima: wie wir die Anstifter klimapolitischer Untätigkeit besiegen. Hrsg.: oekom Verlag MĂźnchen. MĂźnchen 2024, ISBN 978-3-933634-48-1, S. 188, 194.
cite-note-2525. â Nina Rehfeld: Michael Moore: Mit der Wahrheit nimmt er es nicht so genau. In: FAZ.net, 2. Mai 2007, abgerufen am 14. August 2012.
cite-note-2626. â Nina Rehfeld: Interview mit den Filmemachern Debbie Melnyk und Rick Caine. In: Spiegel Online. 7. Mai 2007, mit weiteren Details.
cite-note-2727. â Verena GrĂźnefeld: Dokumentarfilm populär: Michael Moore und seine Darstellung der amerikanischen Gesellschaft. Campus: Frankfurt/New York 2010, ISBN 978-3-593-39167-0, S. 105.
cite-note-2828. â Moore Says He Didnât Interview GM Head. In: Washington Post. 17. Juni 2007, abgerufen am 14. August 2012 (englisch).
cite-note-3030. â today.msnbc.msn.com (Memento vom 20. Oktober 2012 im Internet Archive) (englisch).
cite-note-3131. â Rick Coates: Michael Mooreâs Frenemy: Kevin Leffler. (Memento vom 1. Januar 2016 im Internet Archive) In: Northern Express. 5. Januar 2009, abgerufen am 7. August 2012 (englisch).
cite-note-3232. â Exposing Michael Movie Trailer, auf YouTube, abgerufen am 7. August 2012 (englisch).
cite-note-tartaglione-3333. â Nancy Tartaglione: Anti-Michael Moore Sentiments Spur Films, Filmmakers, in: Hollywood.com vom 23. September 2009, abgerufen am 7. August 2012 (englisch)
cite-note-3434. â Shooting Michael Moore, Filmausschnitt auf Vimeo, abgerufen am 7. August 2012 (englisch).
cite-note-stoll-3535. â John D. Stoll: Michael Moore: A Love Story? Not So Much. In: Wall Street Journal. 23. Oktober 2009, abgerufen am 8. August 2012 (englisch).
cite-note-3636. â Anti-Moore movies to be screened, in: BBC News vom 10. September 2004, abgerufen am 7. August 2012 (englisch)
cite-note-3737. â Michael & Me, Filmdaten in IMDb, abgerufen am 7. August 2012 (englisch)
cite-note-3838. â James Mottram: The wealth in health. In: Daily Mirror, 26. Oktober 2007.
cite-note-3939. â Dave Kopel: Bowling Truths. In: The National Review. 4. April 2003, abgerufen am 3. Dezember 2021 (englisch).
cite-note-4040. â Eric Hynes: Bowling for Columbine: By Any Means Necessary. In: Criterion. 19. Juni 2018, abgerufen am 3. Dezember 2021 (englisch).
cite-note-4141. â www.imdb.com
cite-note-4242. â Michael Moore bringt Film Ăźber Donald Trump ins Kino. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
cite-note-4343. â Michael Moore Reveals Surprise Donald Trump Film. In: The Hollywood Reporter. Abgerufen am 18. Oktober 2016.
cite-note-4545. â Surprise: Michael Moore Made A Movie About Donald Trump Thatâs Out Tonight | SPIN. In: Spin. 18. Oktober 2016, abgerufen am 18. Oktober 2016.
cite-note-4646. â Michael Moore secretly made a movie about Donald Trump, and now he's premiering it. In: Business Insider. Abgerufen am 18. Oktober 2016.
cite-note-4747. â Katie Reilly: Michael Moore Is Releasing a Surprise Documentary About Donald Trump. In: TIME.com. Abgerufen am 18. Oktober 2016.
cite-note-4848. â âFahrenheit 11/9â: Moore verfilmt âTrump-Katastropheâ. tagesschau.de, 21. September 2018, abgerufen am 21. September 2018.
cite-note-5050. â âPlanet of the humansâ. Abgerufen am 25. April 2020 (englisch). Der Film ist seit dem 21. April 2020 fĂźr 30 Tage frei zugänglich.
cite-note-5151. â The Awful Truth â Michael Moore und die schreckliche Wahrheit Ăźber Amerika! ATV Privat-TV Services, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 4. Februar 2006; abgerufen am 10. Oktober 2010.
cite-note-5252. â www.vulture.com
cite-note-5353. â 3 reasons you need to watch âBrainDead,â including a Michael Moore sex scene. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 10. September 2016; abgerufen am 26. August 2016.